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Lache das Leben an, es lacht zurück

Pojagi und lange Vergangenes…

7 Kommentare

Vielen Dank Ihr Lieben, für Eure Besuche und Kommentare bei mir. Es tut so gut…

Beim letzten Treffen der Quiltgruppe habe ich Pojagi kennengelernt und wurde auf die Idee gebracht: „Häng es doch ins Gästebad…“

2015-01-17

Das ist eine Technik, so ganz nach meinem Geschmack. Ich kann ohne über die Kosten nachzudenken in alten Tüchern, Vorhängen, Klamotten, Kissenbezügen wühlen und auch das eine oder andere wohlgehütete Schätzchen einarbeiten.

Im Probeteil sind:  *die Hosenbeine einer heißgeliebten, aber völlig abgetragenen Leinenhose

* abgeschnittene Ikea-Vorhänge

*die letzten Bistro-Hängerchen aus der alten Küche

*eine Stickerei vom Paradekissen meiner ältesten Tochter

*nicht mehr verwendete Vorhänge der Schwiegereltern

*Spitze aus dem selbstgenähten Leibchen der Großmutter des Hausherrn (knapp 100Jahre alt)

*ein Stück vom Batisttuch der Quiltfreudin

*die Badedamen und der Strand-und-Muschel-Stoff aus der Schatzkiste.

Ja, und da hängt er jetzt, mein erster Pojagi.

2015-01-18

Die Aufhängung ist erstmal nur provisorisch, Gardinenstangen sind nicht vorrätig im Hause Neal  😉

Und ja, ich hatte großen Spaß, die gesammelten Schätzchen (eigentlich sollten die mal einen Weißquilt ergeben) zu finden und zu verarbeiten. Die Nähte sind gerade Kappnähte, ich habe viel gesteckt und konnte so beim Nähen den Gedanken schon mal Ausgang geben…

Ich habe über Vorhänge und Gardinen nachgedacht und was das manchmal für Streitereien und spitze Bemerkungen meiner Mutter ausgelöst hat. Denn ich mochte keine in meiner Wohnung, sie fand das aber unmöglich und „beschenkte“ mich mit diversem Zoigl und um weiteren Streit zu vermeiden, habe ich die Dinger wirklich aufgehängt, wenn sie mal wieder ihren Besuch angekündigt hatte. Wir wohnten damals 800km auseinander, so dass Spontanbesuche nicht zu befürchten waren.

Aber ist das nicht verrückt, was frau macht, um Ärger zu vermeiden?

Ok, sie und ich hatten immer eine sehr angespanntes Verhältnis zueinander… aber sie war nun mal meine Mutter. Beim Nähen habe ich mich ernsthaft gefragt, was sie wohl zu meinem Pojagi sagen würde und ob sie nicht vielleicht doch ein klein wenig stolz auf mich wäre…

Paßt auf Euch auf,

K.

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7 Kommentare zu “Pojagi und lange Vergangenes…

  1. Dear K.,
    genau weiß ich zwar nicht, was Pojagi ist, es kam mir aber schon irgendwann mal unter…ich muss morgen mal googeln. Denn das, was du da genäht hast, finde ich cool.
    Ja, ja…das Verhältnis zu den Mama´s…meist nicht ungetrübt und erst im Alter relativiert sich das. War zumindest bei mir so.
    Viele liebe Grüße
    sigisart

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    • Hallo,ich würde so gern Pojagi nähen,finde im Netz aber nur die Anleitung von 2 Teilen das hab ich auch schon kapiert und genäht aber wie geht’s.s weiter?Können sie mir vielleicht helfen?LG aus der Schweiz ,Verena

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  2. Liebe Katrin,

    das Wort Pojagi höre ich, genau wie Sigrid, auch zum ersten Mal. Das macht aber nix, denn Dein Patchwork hat Charme, auch deshalb, weil Du textile Erinnerungsstücke darin verwendet hast: Ein Stück Vergangenheitsbewältigung sozusagen. Und Deine Gäste werden mit Begeisterung aufs Gäste – WC verschwinden 😉

    Ich wünsch Dir was!

    Liebe Grüße
    Gesche

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  3. Liebe Katrin, dein Pojagi sieht in echt noch viel schöner aus.
    Übrigens du hast schon einen Kommentar zu meinem Pojagi abgegeben.
    Es ist doch immer wieder nett, jemanden persönlich kennenzulernen.
    Liebe Grüße Brigitte SD

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  4. Bis eben hatte ich noch nie etwas von Pogais gesehen, gehört oder gelesen. Tolle Idee! Deiner ist sehr schön geworden. Ich finde bei solchen Arbeiten immer das zusammenfinden am schönsten. Lustig das Du auch keine Vorhänge magst. Ich habe nur an den höchst einsehbaren Stellen welche 😉
    Ach ja, Mütter und Töchter, ein lange Geschichte – ich kann es Dir nachfühlen… sei gedrückt! Tutti

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  5. Hallo Katrin,
    von Pojagi habe ich noch nie was gehört. Aber ist das nicht eigentlich die Art wie das Quilten entstand halt aus Resten weil man früher nichts hatte. Ich finde die farben die du so gewählt hast sehr harmonisch. Mir gefällt er.
    Lg Katrin

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  6. Liebe Katrin,
    dein Pojagi Vorhang ist fantastisch, dein Materialmix macht ihn unik – wunderschön!!!
    Ich möchte diese Technik auch unbedingt mal probieren, weiß nur nicht wo ich den
    Vorhang aufhängen soll…-notfalls muss irgendwann anbaut werden, damit ich ein freies
    Fenster bekomme *lach*
    Danke dir für die Erklärung im Nordpol Post mit dem schönen Haus ☺
    Liebe Grüße
    Bente

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