nealichundderdickeopa

Lache das Leben an, es lacht zurück

Ich mach klar Schiff… #Dosenkleid

33 Kommentare

… und hab als erstes meinen Nähtisch aufgeräumt…

Viele Scraps sind bei der Spiderweb-Näherei übrig geblieben. Allerdings ist mir aufgefallen, dass frau den Begriff REST sehr unterschiedlich definiert… In den Müll geht bei mir erst etwas, wenn keine vernünftige Nahtzugabe mehr möglich ist 😉

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Sicher könnte da noch ein Konfettiquilt oder die eine oder andere Applikation draus genäht werden…. aber irgendwann ist auch mal gut 🙂

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größere Reste wandern in solche Boxen/Dosen

 

Vor dem Aufräumen hab ich erstmal alle Blöckchen für den Spiderweb/Pizza-Quilt fertig genäht  😉  Dieses Streifen-Finden und Trimmen ist echt eine ganz schöne Sauerei, schafft aber Platz und Klarheit, wenn dann endlich alle die Streifen verarbeitet sind….

Und wieder habe ich gemerkt, dass so ein Fadensammler/Tischmülli oder wie auch immer die Dingse heißen, sehr nützlich ist. Bisher hatte ich nur diesen hier:

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Eine leere Milchpulverdose im Selvedge-Kleidchen

Ich trage sie meist zwischen Zuschneide- und Nähtisch hin und her… Das kann frau aber besser… Also andere Dose her und abmessen:

Mit den so ermittelten Maßen ein Stück vom guten Bodentuch zuschneiden (es geht natürlich auch richtig gutes Vlies, aber ich will ja Reste verarbeiten…)

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Auf diesen Streifen werden jetzt Streifen und zu Streifen zusammengesetzte Scraps aufgenäht bis es vollständig bestückt ist:

Begradigen und einmal die Dose zur Probe ankleiden…

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Da ich beim Zuschnitt vergessen hatte oben und unten einen „Saum“ zuzugeben, habe ich den Streifen kurzerhand mit einem Rest Schrägband eingefasst, gefällt mir fast besser…

 Bei einer nochmaligen Anprobe den genauen Umfang feststellen, Abnähen, umdrehen, Dose einfädeln:  FERTIG 🙂

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Ich denke, so als Werkzeugköcher ist es besser geeignet, weil… nicht so tief, dass frau nix wiederfindet… Ich habe noch eine größere Dose ohne Kleid, die werde ich demnächst „anziehen“

Und warum benutze ich keinen genähten Fadensammler?

Ganz einfach: Beim Ausleeren fällt jedes Fädchen aus der Dose in den Müll. Bei einem Fadensammler rein aus Stoff musste ich immer noch viele Fädchen und Stofffitzelchen von Hand entfernen.

Darum 🙂

Jetzt geh ich mal gucken, was es noch so zu lernen gibt bei der gemeinsamen Aktion

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von Marita, Ulrike und Ingrid.

Außerdem verlinke ich bei Katharina und Katharina beim TaschenSewAlong-Februar zum Thema Ordnungshelfer.

 

Passt auf Euch auf,

Katrin ❤

 

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33 Kommentare zu “Ich mach klar Schiff… #Dosenkleid

  1. Wirklich coole Sache !!! …. Das Schrägband als Saum finde ich auch gut, bzw. besser als Saum … das könnte ich doch bestimmt auch hinbekommen mit meinen bescheidenen Patchworkkenntnissen 😀 … glaube, es muss hier mal wieder dicke Bockwürstchen aus der Dose geben 😉
    LG, Sabine

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  2. Gefällt mir, danke für die Anleitung !!!
    Liebe Grüße von Carmen

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  3. Jaaa – ne Tasche ist es ja nicht wirklich – aber ein Ordnungshelfer schon 😉 Die Idee ist prima, sieht so doch gleich schicker aus als ne normale Dose…

    Gruß
    Llewella

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  4. Das Argument, dass im stoffigen Fadensammler viel per Hand entfernt werden muss, überzeugt. Also deine angezogenen Dosen sind echt nachahmenswert.
    LG eSTe

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  5. Liebe Kathrin,
    so schnell kann ich gar nicht nähen wie im Moment die Ideen purzeln! Ich könnte auch noch einen Zweit-, nein: Drittfadensammler gebrauchen für meine vielen Nähtische! 🙂
    Meiner aus Stoff ist übrigens mit einem Stück altem Zeltplane gefüttert – da klebt nix.
    Dein neuer Dosensammler mit dem Binding am Rand sieht ganz, ganz toll aus.
    LG
    Valomea

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    • Kicher, so viele Nähtische? Ja, klar, wenn der Junior mitmacht und Tochterkind braucht es mehrere Tische und auch Fadensammler 😉 Die Idee mit der Zeltplane hat was, aber da darf ich nicht ran… noch nicht…

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  6. Ich habe auch mehrere Dosen in Gebrauch. Echt klasse als Ordnungshelfer jeder Art!
    Und die großen Sauerkrautdosen eignen sich hervorragend als Mülleimer im Nähzimmer!

    Gruß Marion

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  7. Ja, das stimmt. Dies ist eine gute Idee, danke dafür. Mir geht es ebenso, dass ich jedesmal denke, doofes Ding es bleibt alles Hängen.
    Mit den Dosen passiert dies nicht. 🙂
    Ich werde dies umsetzen

    Einen schönen Abend noch
    Liebe Grüße Marika

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    • Dankeschön, Marika., ich hatte so einen faltbaren Fadensammler… Da hab ich festgestellt, dass es nicht wirklich praktisch ist. Für unterwegs ok, aber nicht im täglichen Gebrauch…
      Zeigst Du Dein Dosenkleid? Würde mich freuen…

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  8. Eine tolle Anleitung, da hast du mir gerade was abgenommen, was war noch auf meiner Liste – darf ich dann gleich auf deinen Blog verweisen? LG Ingrid

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  9. schöne sache! ja, bei mir wandert auch erst alles in den müll, wenn es wirklich zu klein ist :0) das stimmt, in meinem fadensammler fängt sich immer alles im stoff…hier sieht es allerdings mit dosen nicht so gut aus, das meiste ist gefroren oder eben frisch…tolle anleitung! ganz LG aus Dänemark Ulrike :0)

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  10. So lassen sich also auch noch die kleinen Streifen verarbeiten – vielen Dank für die Inspiration!
    Mein Fadensammler ist ein Glas (ehemals Bio-Schokoaufstrich). Da kommt der Deckel drauf so das nichts einstaubt, ab und an wird er geleert oder der Inhalt wird mit in Kissenfüllungen gestopft. Aber ein schönes Kleid hat das Glas (bisher) noch nicht… 🙂

    Liebe Grüße
    Lara

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  11. Mein Faden- und Restesammler ist aus Wachstuch und da bleiben auch keine Fäden hängen. Aber Deine bekleideten Dosen finde ich viel schöner. Muss ich mir merken!
    Danke fürs Zeigen.
    Wenn ich meinen Nähtisch aufräume sieht es höchstens bis zum nächsten Näheinsatz so schon ordentlich aus.
    Liebe Grüße, Inge

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  12. Hallo Kathrin,
    ich bin auch so ein Zwischen-Zuschneide-und-Nähtisch-hin-und-her-Trager, da könnte ich so eine Dose gut gebrauchen. Und deine Dosen machen sogar richtig was her. Tolle Idee auch mit dem Einfassband. Dies steht nun auf meiner ToDo-Liste und wird bestimmt bald nachgearbeitet 🙂
    Liebe Grüße
    Christine

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  13. Prima Idee! Gefällt mir sehr.
    Ich musste ein wenig über das „gute Bodentuch“ schmunzeln, das hatte ich vorhin auch unter der Maschine. ;o)
    Viele Grüße, Tina

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  14. Zwei Doofe, ein Gedanke? Oder wie heißt das doch gleich… Am Donnerstag habe ich den Lieblingskollegen gebeten, leere Konservendosen für mich zu sammeln (bei uns fallen sie nur sehr selten an, wenn es Ananas aus der Dose für Toast Hawaii gibt, ansonsten liegts nicht daran, dass ich so biologisch, dynamisch, wertvoll koche, keine Panik, ich koche nämlich am liebsten gar nicht, aber auch das ist hier und heute ja nicht das Thema). Ziel damit nämlich ist auch etwas in der Art wie deine Dosenkleider. Jetzt hoffe ich, dass ich bald in einem Fundus von Blechdosen wühlen kann, um dann auch Stoffresten und Co. an den Kragen zu gehen.
    Deine Dosen gefallen mir sehr gut! ♥

    Hab es fein, liebe Grüße

    Anni

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  15. Und noch mal ich… Was ist denn „das gute Bodentuch“? Ist das ein bestimmtes Wischtuch aus dem Discounter oder so, das du als Vliesersatz nimmst? Ich nehme ja immer „das gute Vlies“, was aber für so ein Dosen-Reycling-Projekt vielleicht auch recht teuer ist? Keine Ahnung… Ach so und noch was – ich finde die genähten Fadensammler auch „fisselig“, weil sich Fädchen und Co. im Gewebe verhaken. Bei mir stehen am Näharbeitsplatz zwei Tupperschüsseln, deren Deckel irgendwie abhanden gekommen sind. Eine ist rechteckig und flach und kann auch mal in der Schublade verschwinden, die andere eben rund und höher. Alles gut, wie es ist, die sind schnell ausgeleert und wenn sie vor lauter Fusseln arg verstaubt sind, kann ich sie gut abspülen.

    Viele Grüße gleich noch mal ♥ Anni

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  16. Liebe Katrin,
    Danke für die Inspiration! Ich habe mir gestern auch gleich ein Dosenkleid genäht!
    LG, ReNAHTe

    Gefällt 1 Person

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