nealichundderdickeopa

Lache das Leben an, es lacht zurück


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Frühling ist’s…

… und ich kann jetzt endlich die Julekuler abhängen…

2015-3-21 (1) 2015-3-24

Das Nähen der Pojagis finde ich unglaublich reizvoll. Schwierig ist nur eine bestimmte Größe zu erreichen, also viermal gleich groß schaffe ich einfach nicht 😉  Aber es stört mich nicht, da ja jeder auch anders gearbeitet ist… Nur meine Vorbereitung war mal wieder suboptimal, der Letzte hat kein komplettes Binding bekommen, das Schrägband war alle… und der Laden Samstagabend schon geschlossen. Edit.: Schrägband gekauft und Pojagi komplettiert…

Beim Nähen der Einfassung habe ich erstmals ein tolles neues Hilfswerkzoigl ausprobiert, die Wonderclips ツ

2015-3-21-Wonderclips (4)

Bei Snaply-Nähkram gab es diese Woche einen FrühlingsRabatt und da habe ich mal eingekauft…. Diese Wonderclips machen sich wirklich sehr gut! Auf dem Foto sieht frau es gut, der Clip hält dort Schrägstreifen (4Lagen), Aufhänger (6Lagen) und den Pojagi (eine Lage) also in Summe 11 Lagen Stoff an Ort und Stelle !!! Gewöhnungsbedürftig ist vllt. dass frau nicht sooo dicht an den Clip nähen kann, wie an eine Nadel – dafür hält er die vielen Lagen an der richtigen Stelle, mit einer Nadel verrutschen viele Lagen schon mal gern…. Die Clips werde ich wohl regelmäßig benutzen!

Ein Herzliches Willkommen den neuen Followern, schön, dass Ihr zu Neal und mir gefunden habt ღ

Und noch ein Tipp am Schluss:

Bei Bente kann frau das neue Bernadette Mayr Buch gewinnen….

Allen ein schönes Wochenende und passt auf Euch auf,

Katrin

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North Pole SAL, Block #4

Christiane hat für den Januar den Block „Elves‘ Recreation Center“  vorgeschlagen und ich habe ihn fertig.

2015-01-27 (2)

Im Eifer des Freie-Zeit-Nutzen hab ich glatt vergessen, die Vorlage komplett zu übertragen ^^ Jetzt ist der kleine Anbau eben noch kleiner. Vielleicht stapel ich dort noch das Feuerholz für die Sauna, mal sehen… Er kommt mir sehr rotlastig vor und schief ist nur das Bild… Die Naht zwischen den beiden Häuschen steht senkrecht. Ich hab wohl beim Fotografieren geschielt 😉  Oder die Elfen feiern gerade eine fette Party… Wer weiß?

Habt vielen Dank für Eure Kommentare zum Pojagi. Ich hab nochmal nachgelesen… und hier eine schöne Erklärung/Beschreibung gefunden:

Pojagi ist eine jahrhundertealte koreanische Technik zum Zusammenfügen von Stoffen, die ein bisschen der Arbeiten mit Kappnähten (siehe Herrenhemden, z.B. Armausschnitt) ähnelt. Es entstehen geschlossene Näht, d.h. man sieht keine offenen Schnittkannten und man kann es somit von beiden Seiten verwenden. Die ursprünglichen „Tücher“ waren ca. 35 x 35 cm groß, bestehend aus drei unterschiedlich gestalteten Flächen (farblich oder nahtführungstechnisch), weil die Glückszahl der Koreaner die 3 ist. Diese Tücher wurden zum Einhüllen von Büchern, wertvollen Gegenständen oder Geschenken verwendet. Heute finden diese hauchzarten und schön strukturierten Flächen Einzug als dekorative Fensterelemente, Paravents oder Wandbehänge (wobei dann die Nähte nicht so schön zur Geltung kommen…).

Jetzt wünsche ich Euch allen eine schöne Woche und passt auf Euch auf,

Katrin


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Pojagi und lange Vergangenes…

Vielen Dank Ihr Lieben, für Eure Besuche und Kommentare bei mir. Es tut so gut…

Beim letzten Treffen der Quiltgruppe habe ich Pojagi kennengelernt und wurde auf die Idee gebracht: „Häng es doch ins Gästebad…“

2015-01-17

Das ist eine Technik, so ganz nach meinem Geschmack. Ich kann ohne über die Kosten nachzudenken in alten Tüchern, Vorhängen, Klamotten, Kissenbezügen wühlen und auch das eine oder andere wohlgehütete Schätzchen einarbeiten.

Im Probeteil sind:  *die Hosenbeine einer heißgeliebten, aber völlig abgetragenen Leinenhose

* abgeschnittene Ikea-Vorhänge

*die letzten Bistro-Hängerchen aus der alten Küche

*eine Stickerei vom Paradekissen meiner ältesten Tochter

*nicht mehr verwendete Vorhänge der Schwiegereltern

*Spitze aus dem selbstgenähten Leibchen der Großmutter des Hausherrn (knapp 100Jahre alt)

*ein Stück vom Batisttuch der Quiltfreudin

*die Badedamen und der Strand-und-Muschel-Stoff aus der Schatzkiste.

Ja, und da hängt er jetzt, mein erster Pojagi.

2015-01-18

Die Aufhängung ist erstmal nur provisorisch, Gardinenstangen sind nicht vorrätig im Hause Neal  😉

Und ja, ich hatte großen Spaß, die gesammelten Schätzchen (eigentlich sollten die mal einen Weißquilt ergeben) zu finden und zu verarbeiten. Die Nähte sind gerade Kappnähte, ich habe viel gesteckt und konnte so beim Nähen den Gedanken schon mal Ausgang geben…

Ich habe über Vorhänge und Gardinen nachgedacht und was das manchmal für Streitereien und spitze Bemerkungen meiner Mutter ausgelöst hat. Denn ich mochte keine in meiner Wohnung, sie fand das aber unmöglich und „beschenkte“ mich mit diversem Zoigl und um weiteren Streit zu vermeiden, habe ich die Dinger wirklich aufgehängt, wenn sie mal wieder ihren Besuch angekündigt hatte. Wir wohnten damals 800km auseinander, so dass Spontanbesuche nicht zu befürchten waren.

Aber ist das nicht verrückt, was frau macht, um Ärger zu vermeiden?

Ok, sie und ich hatten immer eine sehr angespanntes Verhältnis zueinander… aber sie war nun mal meine Mutter. Beim Nähen habe ich mich ernsthaft gefragt, was sie wohl zu meinem Pojagi sagen würde und ob sie nicht vielleicht doch ein klein wenig stolz auf mich wäre…

Paßt auf Euch auf,

K.